|
WALLFAHRT MIT DER OFTAL NACH LOURDES VOM 1. BIS ZUM 7. August
Immer wieder beschenkt uns die Muttergottes. Stets schenkt sie uns ihr Lächeln und hört uns zu, jetzt hat sie einige von uns Schwestern mit der alljährlichen Pilgerfahrt der OFTAL nach Lourdes gerufen, um zu unseren Herzen zu sprechen. Am 1. August sind Sr. Jennifer und einige Novizinnen zusammen mit Don Massimo, einigen geweihten Brüdern und Jungen und Mädchen der Gemeinschaft nach Lourdes aufgebrochen. In der nach Alter, Herkunft und Berufung bunt gewürfelten Gruppe hat sich sofort eine schöne Atmosphäre der Einheit, der Freude und der Freundschaft entwickelt. Wir alle haben die Kranken und die anderen Pilger vor der Abfahrt am Bahnhof mit Liedern und Tänzen begrüßt, und so allen eine gesegnete Reise und Pilgerfahrt gewünscht. Der Wunsch, Freude und Lebensmut zu vermitteln, hat uns auf der ganzen Pilgerfahrt angespornt. Wir haben das Gebet zu den Mahlzeite n mit unseren Liedern belebt und die Kranken zu den verschiedenen Plätzen ihrer Behandlung gebracht. Und wir haben auf den Straßen von Lourdes mit den „Antennen der Freude“ auf dem Kopf unter den erstaunten Blicken der Leute getanzt und gesungen. Viele Dinge haben uns im Herzen getroffen und berührt. Wir konnten sehen, dass das Leid, von den Kranken mit Geduld tragen, ihr Leben verändert und viele Früchte des Verständnisses, der Freude und eines neuen Lebensmutes hervorbringt. Das hat uns zum Nachdenken gebracht, denn wenn man beginnt, den Kranken diesen Dienst zu leisten, glaubt man im Grunde, dass man das tut, um anderen zu helfen, aber am Ende erhält man unendlich viel mehr als man gibt. Am Freitag, dem 3. August, haben wir am Tag der Versöhnung in der großen unterirdischen Basilika des hl. Pius X. teilgenommen. Alle konnten das Sakrament der Beichte empfangen, und das war eine große Freude für die Kranken, die im Altersheim wohnen und nicht geistlich begleitet werden. Am Nachmittag konnten auch wir, indem wir die Kranken begleiteten, ein Bad in den Heilbädern nehmen. Der Samstag hat uns bei der feierlichen Krankensalbung in der Kirche der hl. Bernadette einen tiefen Moment des Gebetes geschenkt, am Nachmittag konnten wir anschließend zu unserer Freude im Cenacolo-Haus der Burschen in Lourdes eine hl. Messe mit dem Bischof von Cuneo feiern. Abends haben wir dann in der Beichtkapelle des Accueil einen nächtlichen Rosenkranz begonnen, den wir, angeführt von den Schwestern und den geweihten Brüdern, die ganze Nacht hindurch in Gruppen gebetet haben. Am Sonntag haben wir Schwestern die zwei Cenacolo-Häuser der Mädchen in Lourdes besucht, zuerst Bartrès, dann Adè. Mit Liedern, Tänzen und Zeugnissen haben wir den Mädchen vermittelt, wie wichtig es ist, an der Hand Marias eine Wahl für das eigene Leben zu treffen und Freundschaften in der Wahrheit zu begründen. Am Ende der Treffen haben wir den Hl. Geist hinabgerufen auf alle Mädchen im jeweiligen Haus. Zurück im Accueil haben wir einen festlichen Abend mit den Kranken erlebt und viele haben getanzt und gesungen und ihre Talente eingesetzt, um den Kranken Freude zu bereiten. Schließlich haben wir den Abend alle zusammen mit einem schönen Lied beschlossen. Danke, Maria, für alles, was Du unserem Herzen hast sagen wollen, für die Freude, die wir in diesen Tagen erlebt haben und für alle Kranken, die wir getroffen haben. Sie alle vertrauen wir Dir an und wir danken Dir, dass Du nie müde wirst, zu uns zu sprechen.
|
|
Drucken
|